BOZEN - Die UNESCO hat auf ihrer Tagung in Sevilla neben den Dolomiten zwoelf weitere Staetten als Welterbe der Menschheit anerkannt. In der Liste der World Heritage scheinen mittlerweile 890 Staetten auf. Burkina Faso, Kape Verde und Kirgistan wurden erstmals in das Verzeichnis aufgenommen.
Neben den Dolomiten gibt es mit dem Wattenmeer in Deutschland und den Niederlanden ein zweites neues UNESCO-Weltnaturerbre. Ausserdem wurden elf Kulturstaetten neu anerkannt: das Stoclet-Palais in Bruessel; die Ruinen der Befestigungsanlagen von Lorope'ni in Burkina Faso; die historische Staette Cidade Velha in Kap Verde; der Heilige Berg Mount Wutai in China; die historischen Bewaesserungsanlagen von Shushtar im Iran; der Heilige Berg Sulaiman-Too in Kirgistan; die Heilige Stadt Caral-Supe in Peru; die koeniglichen Graeber der Joseon-Dynastie in Suedkorea; der Leuchtturm Torre de He'rcules in Spanien; die Uhrenstaedte La Chaux-de-Fonds und Le Locle in der Schweiz; das Aquaedukt und der Kanal von Pontcysyllte in Wales. Drei bereits bestehende Welterben wurden wurden ausgeweitet: die Salinen von Salins-les-Bains in Frankreich; die Stadt Levoca (Leutschau) und die Zipser Burg in der Slowakei; der Nationalpark des Tubbataha-Riffs in den Philippinen.
Die UNESCO hat aber auch ein deutliches Zeichen gesetzt, was die Erhaltung der bereits bestehenden Welterben betrifft, und das Dresdner Elbtal aus der Liste gestrichen. Auf die Rote Liste der gefaehrdeten Welterben wurden hingegen folgende Staetten gesetzt: das Barrier-Riff in Belize; der Nationalpark Los Katios in Kolumbien; die historischen Kirchen von Mzeheta in Georgien. Die Situation der Altstadt von Baku in Aserbaidschan hat sich hingegen gebessert, weshalb sie wieder von der Roten Liste genommen wurden.